Nicht Chicago, nicht hier

15. April 2010 um 14:02 Uhr

Im Buch „Nicht Chicago, nicht hier“ geht es genau wie im Buch „Was ist denn schon dabei?“ um einen Jungen, der von seinem Mitschüler terrorisiert wird. Der Junge heißt Niklas. Karl ist ein neuer Schüler in Niklas’ Klasse, der ausgerechnet mit ihm zusammen an einen Projekt arbeiten soll. Nachdem Karl bei Niklas zu Besuch gewesen war, wird festgestellt, dass eine CD fehlt. Wenn Karl sich später noch ein zweites Mal mit seinem Schulkameraden Niklas trifft, leiht er sich ein CD-Laufwerk aus, das er aber dann später nicht mehr zurückgibt. Doch der Diebstahl ist nicht der einzige Vorfall, denn später wird Niklas von Karl bedroht. Niklas erzählt dies seinen Eltern, aber es dauert sehr lange, bis sie es überhaupt glauben. Danach gehen sie zur Polizei, doch diese glaubt ihnen auch kein Wort und erzählt das sei alles nur ein Missverständnis. Bis zum Ende glaubt außer Niklas’ Eltern nicht einmal seine Lehrerin Frau Römer das es tatsächlich passiert ist. Die ganze Familie ist Karl, seinem Freund Rocky und allen Komplizen gegenüber machtlos. Rex, ein Kaninchen von Niklas’, das Karl scheinbar gestohlen hatte, wird am Ende von ihm getötet. Niklas ist darüber so wütend, dass er sich an Karl rächen möchte. Das Ende bleibt offen.
Die Autorin des Buches heißt Kirsten Boie. Veröffentlicht wurde dieses Buch 1999 im Verlag Friedrich Oetinger, Hamburg. Es ist kein dickes Buch, es hat nur 96 Seiten. Die Titelseite sieht für meine Augen wie handgezeichnet aus. Sicher bin ich mir nicht, aber ich glaube, dass ich letztes Jahr einmal ein Buch gesehen hatte, das auch „Nicht Chicago, nicht hier“ hieß, aber ein anderes Titelblatt hatte.
Der Unterhaltungswert ist hoch, aber der Inhalt des Buches ist nur wenig humorvoll. Das Niveau ist durchschnittlich, weil die Sprache etwas einfach war. Die Story war halbwegs spannend und Beleidigungen kamen öfters mal vor. Leider ist es schon ziemlich lange her, dass ich es zum letzten mal gelesen hatte, daher musste ich mich ans Internet wenden um Erinnerungen zu kriegen. Ich wusste nur noch das einige Schimpfwörter vorkamen.
Trotzdem fand ich das Buch sehr interessant. Nur finde ich es echt grausam, dass Rex, das unschuldige Kaninchen von Niklas am Ende des Buches sterben muss. Wenn ich das Buch mit einer Skala von 1 bis 10 bewerten könnte, würde ich es entweder mit 7 oder mit 8 bewerten. Außerdem würde ich dann noch einen Kommentar im Internet schreiben. Zwar lese ich relativ selten, aber mir hat bis jetzt jedes Buch gefallen.

von Lukas