„Kartoffelbaum“ und „Biberburgen“ – wo gibt es denn so etwas?

10. Dezember 2016 um 14:30 Uhr

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Am 30.11.2016 trafen sich die Jugendlichen der Wander- AG mit ihren Lehrern und machten sich an das intensive Studium der Karte. Ziel war das große Waldgebiet zwischen Zweifall, Stolberg und Hürtgenwald.
Mit dem Schulbus ging es dann  zum Parkplatz Kirchhardt am  Forsthaus Jägersfahrt bei Zweifall.
Von dort ging es zuerst über den HWW 10b zum „Kartoffelbaum“. Geschmückt mit allerlei lustigen Kartoffelgestalten steht er mitten im Wald an einer gemütlichen Jausehütte. Es gibt unterschiedliche Überlieferungen, warum er immer noch mit  neuen Kartoffelfiguren behängt wird.
Es gibt zurzeit vier Versionen:
1. Die Geschichte des Baumes soll ca. 100 Jahre alt sein. Die ursprüngliche Eiche, die dort gestanden hat, ist auf jeden Fall ein Opfer des letzten Weltkrieges geworden. Die Eiche ist von den Amerikanern weggebombt worden. Es wird erzählt, dass die Leute, die nach Konzen zur Kirche von Zweifall kommend  pilgerten, hätten hier unter dieser Eiche immer Pause gemacht hätten, um hier ihre mitgebrachten Kartoffeln am offenen Feuer zuzubereiten.
2. Die  Arbeiter aus Stolberg (Minen- und Steinbrucharbeiter) wären hier immer unter diesem Baum mit Kartoffeln auf dem Weg zu einem in der Nähe liegenden besonderen Steinbruch verköstigt worden
3. Früher haben sich an dieser Stelle die Bauern der Eifel mit den Städtern getroffen, um ihre Waren zu verkaufen.
4. Nach dem Ersten Weltkrieg sollen hier die Leute, die „Hamstern“ waren, mit Kartoffeln versorgt worden sein (Information von der Heimbach-Bruderschaft-Stolberg).
Nach einem ausgiebigen Picknick und der Erkundung dieses besonderen Platzes ging es weiter  entlang des Roten Wehebaches, der in die Wehebachtalsperre mündet.
Das Besondere an diesem Naturschutzgebiet ist, dass nichts von Menschenhand verändert werden darf, nur eine Bewohnergruppe hat hier das absolute  Sagen: der Biber.
Ob Biberdämme, Biberburgen,  kaskadenartig angelegte Biberseen,  alle Teilnehmer der Wander-AG konnten nur noch über die Wunderwerke der Baukunst dieser  Tiere und deren Arbeit an den  Bäumen  staunen.

Nach einer Wanderstrecke von 13 km kehrten alle zufrieden zum Bus zurück und machten sich tief beeindruckt  auf den Heimweg.   

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Weihnachtswaffeln in Meerbusch

8. Dezember 2016 um 13:19 Uhr

Zu einem vorweihnachtlichen Backevent in der Firma Medtronic, Meerbusch, hat sich das  Team des Café Herzblatt  am 7.12.2016 auf den Weg gemacht.

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Vorort verlief die Vorbereitung der Arbeitsplätze zügig, so dass schon nach kurzer Zeit der wunderbare Waffelduft durch die Räumlichkeiten zog. Die Mitarbeiter der Firma nahmen gerne das Angebot der leckeren Waffeln an. Die „duftende  Weihnachtswaffel“ – verziert mit PuderZuckerZimt, Sahne und verschiedenen Toppins – fand großen Anklang und ließ die ungewöhn-liche Mittagspause  mit einem Geschmackserlebnis enden. Die Jugendlichen des Café Herzblatt arbeiteten über 3 Stunden konzentriert an ihren heißen Eisen und freuten sich wie alle über den großen Zuspruch bei diesem Event. Sie wurden für ihren fleißigen Einsatz mit großzügigen  Spenden bedacht, so dass jetzt ein Schüler der Schule an der Skischulmaßnahme kostenfrei teilnehmen kann.

Alle stehen noch unter dem Eindruck dieses Erfolges und freuen sich schon auf das nächste Waffelfest in Meerbusch.

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